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Neuigkeiten

Um Sodbrennen, Schluckbeschwerden und Milchzucker-Unverträglichkeiten noch besser zu behandeln, haben fünf Experten aus Siegen, Wiesbaden, Mainz und Krefeld vor über 70 Teilnehmern in der Siegerlandhalle über neue Therapieverfahren von Krankheiten des Magen-Darm-Trakts informiert und sich mit den Besuchern ausgetauscht. Veranstalter des ärztlichen Symposiums war das Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen.

Um lebensbedrohlich erkrankte Notfallpatienten noch besser und schneller zu behandeln, haben sich 30 Internisten, Anästhesisten und Chirurgen aus ganz Deutschland im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen bei Ultraschall-Kursleiter Dr. Armin Seibel, Facharzt für Anästhesiologie und Notfallmediziner, in einem zweitägigen Basiskurs zum Thema „Notfallsonographie“ fortgebildet.

„So klein und unscheinbar die Schilddrüse auch sein mag ─ sie bildet Hormone, ohne die wir nicht leben können“, sagte Dr. Andreas Müller, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, bei einem Vortrag im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Funktioniert das 20 Gramm leichte Organ unterhalb des Kehlkopfes nicht richtig, zeigen sich unspezifische Symptome: Betroffene fühlen sich unwohl, sind nervös, schlafen unruhig oder sind niedergeschlagen. Halten die Beschwerden mehrere Wochen an, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Anhand einer Blutanalyse kann er abklären, ob eine Schilddrüsenfehlfunktion ursächlich ist. Per Ultraschall kann zudem die Größe oder Struktur des Organs bestimmt werden.

Vor rund 80 Ärzten, Physiotherapeuten und Krankenschwestern referierten drei leitende Chirurgen aus dem Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg sowie ein Experte für Geriatrie vom Diakonie Klinikum Kredenbach beim 8. Freudenberger Gelenktag. Chirurgie im Alter und akute Verwirrtheitszustände von älter werdenden Menschen standen im Haus der Siegerländer Wirtschaft im Fokus.

Arzt- und Reha-Termine wahrnehmen, einkaufen gehen oder Ausflüge machen – das und mehr ist den Bewohnern des Wohnheims in der Neunkirchener Klotzbach nun auch dank eines weiteren Fahrzeuges möglich, das von insgesamt 17 Werbepartnern aus der Region gestiftet wurde. Durch Werbeverträge mit den beteiligten Firmen wurde der neue Fünfsitzer vollständig finanziert und dem Wohnheim Klotzbach überreicht.

Eine Arbeitsgemeinschaft (AG) aus zehn Schülern der Realschule der Freien christlichen Schulen Siegen in Freudenberg-Niederndorf hat die Besucher des Tagesaufenthaltes Café Patchwork in Weidenau mit einem herbstlichen Buffet überrascht, welches die Schülerinnen und Schüler „Herbstzauber“ genannt haben. Die Schulleitung unterstützte das Projekt mit 100 Euro.

Der Darm kann als neuer Star in der medizinischen Forschung angesehen werden, denn Wissenschaftler haben heute einen neuen Blick für das größte menschliche Organ: Darmbakterien können die Gesundheit wesentlich beeinflussen. Wie genau die von Forschern als Mikrobiom bezeichnete Mikroben-Welt das menschliche Wohlbefinden steuert, hat Professor Dr. Joachim Labenz, Chefarzt der Medizinischen Klinik im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, im Rahmen des Siegener Forums Gesundheit erklärt. Auch gab er einen Ausblick auf Therapieoptionen, die eine gestörte Darmflora vorteilhaft verändern können. Am Infoabend nahm auch eine Gehörlosen-Selbsthilfegruppe teil, die mithilfe von zwei Übersetzerinnen dem Vortrag folgen konnte.

Dank einer Spende des Fördervereins von 5439,72 Euro hat das Ev. Hospiz Siegerland zehn neue Matratzen angeschafft.

Das Leben von Menschen mit Behinderung einfacher und besser machen: In diesem Sinne haben Vertreter der Diakonie in Südwestfalen und der Stiftung Bethel.regional die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Crone (Olpe und südlicher Märkischer Kreis) und Willi Brase (Siegen-Wittgenstein) eingeladen, um über den Entwurf des neuen Bundesteilhabegesetzes (BTHG) zu diskutieren. Dieses soll zukünftig im Sozialgesetzbuch die Leistungen für Menschen mit Behinderung regeln. Geschäftsbereichsleiter der Diakonischen Eingliederungshilfe Achim Krugmann sowie Anja Hillebrand und Michael Conty von Bethel.regional teilten den Politikern ihre Kritikpunkte zum neuen Gesetzesentwurf mit, da viele Aspekte negativ für Betroffene seien. Einiges würde sich sogar im Vergleich zur aktuellen Rechtslage verschlechtern.

Wenn es um Leisten-, Nabel- oder andere Brüche von Eingeweiden, Operationen an Schulter- und Ellenbogen oder künstlichen Gelenkersatz geht, sind Patienten im Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg in besten Händen. Gleich drei Zertifikate haben die Abteilung für Viszeral- und Gefäßchirurgie sowie die Unfall- und orthopädische Chirurgie in diesem Jahr für ihre herausragende Qualität, Kompetenz und Organisation erhalten.

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