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Neuigkeiten

Festlich gekleidet und gut gelaunt haben sich 25 frisch examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger in der Cafeteria des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen mit ihren Familien und Lehrern getroffen, um ihren erfolgreichen Abschluss zu feiern. Nach mehr als 2500 praktischen und 2100 theoretischen Unterrichtsstunden und insgesamt sieben bestandenen staatlichen Prüfungen konnten die Schüler der Krankenpflegeschule der Diakonie in Südwestfalen erleichtert aufatmen.

Davon, dass es sich beim Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg um ein für die Menschen der Region weit mehr als leistungsfähiges Krankenhaus handelt, hat sich Landrat Andreas Müller bei seinem Antrittsbesuch überzeugen dürfen. „Am stärksten strahlt die familiäre Atmosphäre aus“, lobte der Chef der Kreisverwaltung nach einer gut zweistündigen Visite. Es sei zu spüren, wie sehr das Haus im Flecken verwurzelt und verankert ist.

Eine moderne Küche, frische Wandfarben und neue Böden ─ so präsentiert sich die Diakonie-Station Weidenau nachdem sie für rund 20 000 Euro renoviert wurde. Einen Teil davon hat der Förderverein Freundeskreis der Diakonie-Station Siegen-Nord (Geisweid und Weidenau) mithilfe von Spenden beigesteuert. Pflegedienstleiter Oliver Stellwag, Stellvertreterin Petra Rotert und das Team freuen sich außerdem über eine neue Eingangstür und Bürostühle.

Nach sieben Dienstjahren im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Betzdorf-Kirchen hat sich Reinhard Klöss, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, in den Ruhestand verabschiedet. Bei einer Feierstunde nutzten Mitarbeiter und Kollegen die Gelegenheit, dem 72-Jährigen für die gute Zusammenarbeit zu danken.

Der Kreislandfrauenverband Siegen-Wittgenstein hat dem Evangelischen Hospiz Siegerland 1000 Euro gespendet. Traditionell backen und verkaufen die Damen auf dem Kreistierschaufest in Stünzel (Bad Berleburg) Waffeln für den guten Zweck.

Das Reflux-Zentrum Siegerland stößt bundesweit auf wachsendes Interesse. Jetzt haben sich sieben Ärzte aus ganz Deutschland zwei Tage vor Ort in Theorie und Praxis darüber informiert, wie das vor anderthalb Jahren von Prof. Dr. Joachim Labenz (Diakonie Klinikum Jung-Stilling), Prof. Dr. Frank Willeke (St. Marien-Krankenhaus) und Ernährungsexpertin Dr. Gisela Labenz (Medizinisches Zentrum am Siegerlandflughafen) gegründete Zentrum organisiert ist und arbeitet. Im Reflux-Zentrum diagnostizieren und therapieren Spezialisten die Folgen der Reflux-Krankheit (krankhafter Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre) mit ihrem Leitsymptom Sodbrennen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Das hat Mediziner aus Hessen, Brandenburg, Baden-Württemberg und Thüringen nach Siegen gelockt. Theoretische Einblicke gaben die Experten im Verwaltungsgebäude am Diakonie Klinikum Jung-Stilling, Praxisnähe erfuhren die auswärtigen Ärzte während zweier Operationen im St. Marien-Krankenhaus.

Kamera läuft, Ton auch. „Los geht’s“, gibt Christoph Fleischhacker das Signal zum Start. Ein 22-Jähriger liegt schwer verletzt auf einer Trage. Acht Meter ist er in die Tiefe gestürzt, schwebt in Lebensgefahr. Zwölf Menschen in blauer Krankenhauskleidung und mit Röntgenschürzen beginnen, sich um den Patienten zu kümmern. Was sich im Schockraum des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen abspielt, ist nicht der Dreh für eine neue Krankenhausserie, sondern Training für den Ernstfall. Und Christoph Fleischhacker ist nicht etwa Regisseur, sondern Unfallchirurg und Leiter der Zentralen Notaufnahme.

Sich als Rentner ehrenamtlich engagieren, auch im fortgeschrittenen Alter weiter im Beruf arbeiten oder sogar eine neue Ausbildung beginnen: Dass dies heutzutage für immer mehr Menschen ein Thema ist, greift der Dokumentarfilm „Sputnik Moment – 30 gewonnene Jahre“ von Produzentin Barbara Wackernagel-Jacobs und Regisseur Lukas Schmid auf. Das integrierte Gesundheits- und Sozialmanagement (iGuS) der Diakonie in Südwestfalen hat den Film nun im Viktoria Filmtheater in Hilchenbach-Dahlbruch vorgeführt. Barbara Wackernagel-Jacobs, in den 90er-Jahren SPD-Sozialministerin im Saaraland, erlebte ein sehr interessiertes Publikum. Schüler der Klasse 7a des städtischen Gymnasiums Bad Laasphe rundeten den Abend mit einer Bilderausstellung ab. Die 13- und 14-Jährigen zeigten, wie sie sich ihr Altern vorstellen, was sie befürchten, hoffen und wünschen.

Geteilte Freude ist bekanntlich doppelte Freude: Zwölf Konfirmanden der Evangelischen Martinigemeinde Siegen haben dem Café Patchwork in Siegen-Weidenau 414 Euro gespendet

Mit einem informativen Fachtag im Siegener Kulturhaus Lÿz hat die Diakonie in Südwestfalen ihre Feierlichkeiten zum Doppeljubiläum 40 Jahre Beratungsstelle für Suchtkranke und 30 Jahre Familienorientierte Suchthilfe mit dem Schwerpunkt „Kinder von Suchtkranken“ beendet. Rund 200 Gäste folgten der Einladung zum Fachtag unter dem Motto „Lebenslinien“, um sich bei Vorträgen von Experten aus dem Sucht- und Psychologiebereich zu informieren und den Einrichtungen zu gratulieren.

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