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Beim Forum Gesundheit im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen gab Sozialarbeiterin Katharina Jung vom Caritasverband Siegen Tipps, wie Kinder mit der Krankheit eines Elternteils leichter umgehen und in ihrer Trauerarbeit unterstützt werden können. Den Gefühlen einen Raum geben, offen reden und liebevoll unterstützen – das kann Kindern helfen, wenn ein Elternteil lebensbedrohlich erkrankt ist oder sie einen Verlust verarbeiten müssen.

Ein festlich dekoriertes Zimmer, bunte Blumen und singende Gäste haben Irmgard Arntz einen schönen Geburtstag beschert. Mit einem Glas Sekt stieß die rüstige Seniorin mit Familienangehörigen, Bewohnern und Mitarbeitern des Sophienheims Siegen auf ihr 100. Wiegenfest an. Bürgermeister Steffen Mues überreichte einen Blumengruß. „Wer hätte das gedacht“, schmunzelte die sichtlich gerührte Jubilarin und bedankte sich für die zahlreichen Glückwünsche.

Ein hübsch hergerichteter Gemeinschaftsraum, ein Kuchenbuffet und Gäste, die wegen eines ganz besonderen Anlasses im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen auf Helene Wildenberg warteten – denn sie feierte ihren 104. Geburtstag. Mit einem Ständchen wurde sie von Familienangehörigen, Freunden und Bekannten feierlich empfangen. „Ich danke euch, dass ihr gekommen seid“, sagte sie lächelnd. Bekannt ist Wildenberg im Siegerland für ihr Engagement beim Aufbau der Universität Siegen.

Zum zweiten Mal in Folge ist Dr. Osama Shamia, Facharzt für Frauenheilkunde und gynäkologische Onkologie aus Kreuztal, von der Redaktion Focus-Gesundheit als empfohlener Arzt für die Region Siegen-Wittgenstein ausgezeichnet worden. Dies ermittelte Focus-Gesundheit in diesem und im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit der Hamburger Stiftung Gesundheit für die Studie „Die empfohlenen Ärzte in der Region“. Die Auswertung berücksichtigt unter anderem Empfehlungen von anderen Medizinern, Ausbildung, Berufserfahrung, Engagement in Fachgesellschaften und Patientenzufriedenheit. Neben seiner Tätigkeit in Kreuztal ist Shamia Kooperationsarzt im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen und dort für ambulante sowie stationäre Operationen zuständig.

Ist ein gestörter Herzrhythmus nur begrenzt mit Medikamenten behandelbar, kann krankes Gewebe verödet und so eine Herzrhythmusstörung dauerhaft behoben werden. Beim Siegener Forum Gesundheit riet Privatdozent Dr. Damir Erkapic, Leiter der Elektrophysiologie im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, mehr als 100 Besuchern: „Wer Herzstolpern, -rasen oder Pausen in seinen Herzschlägen bemerkt und dies Minuten, Stunden oder Tage anhält, sollte sich durch ein Elektrokardiogramm Klarheiten verschaffen.“ Mit dem auch als EKG bekannten Verfahren zeichnen Ärzte elektrische Ströme des Herzens auf und leiten bei Rhythmusstörungen entsprechende Therapien ein. Abhängig von der Art des gestörten Herztaktes kann dieser unter anderem einen Schlaganfall auslösen oder schlimmstenfalls zum plötzlichen Herztod führen. Der Experte stellte unterschiedliche Ursachen für die Entstehung von langsamen und schnellen Herzrhythmusstörungen vor und zeigte Möglichkeiten auf, wie diese individuell und effektiv behandelt werden können.

Hygiene hat im Diakonie Klinikum und in Pflegeeinrichtungen der Diakonie in Südwestfalen einen hohen Stellenwert. Deshalb haben sich 42 Pflegefachkräfte zu Hygienebeauftragen weitergebildet. Nach erfolgreich abgeschlossener schriftlicher Prüfung nahmen sie jetzt ihre Zertifikate entgegen. Durchgeführt wurde der Kurs nach Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH).

Um das Überleben eines Kreislaufstillstandes durch qualitativ hochwertige Herz-Lungen-Wiederbelebungen zu verbessern, gibt es nun im Diakonie Klinikum Jung-Stilling ein Übungssystem, an dem Ärzte und Pflegekräfte rund um die Uhr selbstständig trainieren können. Denn selbst medizinische Fachkräfte führen Reanimations-Übungen während ihrer beruflichen Tätigkeit nicht regelmäßig und/oder zu selten durch. Einige so gut wie nie oder während eines jährlichen dreistündigen Trainingskurses – „zu wenig“, sagt Oberarzt Dr. Armin Seibel, Facharzt für Anästhesiologie und Notfallmediziner im Diakonie Klinikum Jung-Stilling. Denn bei realen Wiederbelebungen können Fertigkeiten bei Herzmassagen und Beatmungen nachlassen, wenn diese nicht regelmäßig geübt werden. Um dem entgegen zu wirken, gibt es nun im Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus ein Trainingssystem, an dem Ärzte und Pflegekräfte rund um die Uhr selbstständig üben können. Damit ist das Krankenhaus die erste Klinik in Deutschland, die seinen Mitarbeitern diese hilfreiche Technologie anbietet.

Gute Nachbarschaft wird in Neunkirchen großgeschrieben, deswegen haben Anwohner ein Straßenfest für den guten Zweck veranstaltet und den Erlös von 350 Euro an das Haus Klotzbach gespendet. Bei Kaffee und Kuchen übergaben die Organisatorinnen des Festes Nicole Essler und Bärbel Gelber den Erlös an Bewohner, Mitarbeiter und Einrichtungsleiterin Christina Ziebold-Jung.

Lange Zeit konnte eine Schlussunfähigkeit der Mitralklappe am Herzen (Mitralklappeninsuffizienz) nur am offenen Brustkorb operiert werden – ein hohes Risiko für Patienten, die gesundheitlich schon vorbelastet und älter sind. Für die Gruppe dieser Menschen gibt es nun im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen eine neue Methode: Mit dem sogenannten MitraClip-System behandelt das Kardiologie-Team undichte Mitralklappen mit hochmoderner Technik, patientenschonend, mit kleinsten Schnitten und ohne den Herzschlag anzuhalten.

Bunte Fantasiewelten verbunden mit realen Emotionen und Situationen prägen die Werke von Künstlerin Susanne Makosch. Seit etwa 45 Jahren widmet sich die Siegerländerin mit einem ganz eigenen Malstil der Kunst. 13 ihrer Arbeiten präsentiert sie nun in der Hals-Nasen-Ohren-Praxis im Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg. In der Praxis, die zum Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Jung-Stilling gehört, sind die Bilder in Kooperation mit dem Atelier Siebel und dem „Grafikbüro sieben 7“, bis zum 30. Juni zu sehen.

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