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Neuigkeiten

Zu geringe Einkünfte für Pflegekräfte, zu wenige Ärzte auf dem Land, Fachkräftemangel in Medizin und Pflege – Themen, bei denen der Bundesvorsitzende der CDA Karl-Josef Laumann zwingenden Handlungsbedarf sieht. Wie der drohenden Misere Einhalt geboten werden könnte, stand dann auch im Fokus der Regionalkonferenz Südwestfalen der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Nordrhein-Westfalen im Hörsaal am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen.

Dankende Worte, reichlich Lob und herzlicher Applaus für ein besonderes Jubiläum: Das Ehepaar Ruth Eleonore und Rainer Hübel gestaltet seit 50 Jahren ehrenamtlich die Gottesdienste im Diakonie Klinikum Kredenbach mit. Jetzt sind die fünf Jahrzehnte ihres freiwilligen Engagements gewürdigt worden. Es kamen Verwaltungsratsvorsitzender Karl Fleschenberg, Klinikseelsorgerin Pfarrerin Karin Schlemmer-Haase, Klinikum-Geschäftsführer Hubert Becher, Mitarbeiter, Patienten, ehemalige Pfarrer und Gemeindemitglieder zu einem Gottesdienst im Andachtsraum des Krankenhauses zusammen. Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde mit klassischen Werken des Flötenchors Dahlbruch sowie von Dorothea Spies an der Blockflöte und Matthias Hahn am Klavier.

Was die Sicherheit der Hospizgäste betrifft – vor allem derer, die unter Orientierungseinschränkungen leiden – spielen spezielle Schutzsysteme eine enorm wichtige Rolle. Das wissen auch die ehemaligen Pflegeschüler des „Kurses 126“, die in ihrer Pflegeausbildung bei der Diakonie in Südwestfalen zum Teil selbst im Hospiz im Einsatz waren und erst kürzlich ihr Examen feierten.

Gesunde Lebensmittel einkaufen, Mahlzeiten zubereiten, Rechnungen begleichen: Was für die Einen gängiger Alltag ist, können andere Menschen, die sozial isoliert und wohnungslos sind oft nicht so einfach meistern. Um sie wieder ins gesellschaftliche Leben einzugliedern, bietet die Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Südwestfalen jetzt drei neue Gruppenangebote an.

Die Ehrenamtlichen im Fliedner-Heim sind eine fleißige Truppe: Mit 2900 Euro haben sie die Seniorenpflegeeinrichtung der Diakonischen Altenhilfe Siegerland unterstützt. Im vergangenen Jahr machte sich das engagierte Team durch den Verkauf von Waffeln, selbstgemachten Handarbeiten und Marmeladen auf Basaren und Weihnachtsmärkten für die Bewohner stark.

Eine Geschwulst am Bauch, die sich wieder zurückdrücken lässt ─ Bauchwandbrüche (Hernien) sind nicht ungefährlich. Dabei können innere Organe eingeklemmt oder verdreht sein. Um zu vermeiden, dass sie nicht mehr durchblutet werden, ist eine Operation meist unumgänglich. Welche schonenden Verfahren es dabei gibt und wie ein Bruch verhindert werden kann, steht am Mittwoch, 22. März, 17.30 Uhr, im Hörsaal des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen im Fokus. Es referiert Dr. Andreas Müller, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie.

Jeden Tag sterben weltweit so viele Menschen an Darmkrebs, als würden täglich drei vollbesetzte Jumbojets abstürzen. Mit geringem Aufwand lässt sich diese Zahl deutlich reduzieren. Das haben drei Mediziner vor 100 Besuchern bei der Infoveranstaltung „Darmkrebs – schicksalhaft oder vermeidbar“ im Hörsaal des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen belegt.

Abschied nehmen von der Schulzeit und den Lehrern: An der Krankenpflegeschule der Diakonie in Südwestfalen am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen haben 19 Auszubildende die staatlichen Prüfungen bestanden. In der Krankenhaus-Cafeteria feierten sie ausgelassen ihren Erfolg. „Zwölf unserer Examinierten werden ins Diakonie Klinikum übernommen“, sagte Schulleiter Frank Fehlauer. Die sieben weiteren Absolventen fanden in anderen Einrichtungen einen Job.

Mit einem besonderen Geschenk ist im Altenzentrum Freudenberg das Festjahr zum 500. Reformationsjubiläum eröffnet worden ─ einer Lutherbibel 2017. Diese widmete Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Einrichtung der Diakonischen Altenhilfe Siegerland. Um die Heilige Schrift feierlich im Hause einzuführen, kamen rund 60 Senioren zu einem Festgottesdienst im Andachtsraum zusammen.

Gemeinsam musizieren und bekannte Lieder singen oder Melodien und Klängen lauschen und sich treiben lassen – die besondere Wirkung von Musik auf Körper und Geist ist für die unheilbar kranken Gäste des Evangelischen Hospiz Siegerland eine wertvolle Abwechslung.

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