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Dankende Worte, gemeinsames Singen, gutes Essen und Siegerländer Kabarett – beim Festabend, zu dem die Diakonie in Südwestfalen ihre Ehrenamtlichen eingeladen hatte, feierten rund 200 Gäste in der Cafeteria des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen. Diakonie-Verantwortliche und Superintendent Peter-Thomas Stuberg lobten das beständige Engagement der weit über 1000 Ehrenamtlichen in den Einrichtungen der Diakonie und hoben ihre Rolle für die diakonische Arbeit hervor. „Ohne sie und die rund 3000 hauptamtlichen Mitarbeiter wäre unser Anliegen, die Menschen in Südwestfalen von der Geburt bis zur Palliativversorgung zu begleiten, nicht denkbar“, sagte Dr. Josef Rosenbauer, Geschäftsführer der Diakonie in Südwestfalen. Die Einsatzbereiche der Ehrenamtlichen in der Diakonie sind vielfältig. Sie engagieren sich zum Beispiel in Fördervereinen, übernehmen als Grüne Damen und Herren den Lotsendienst in den Krankenhäusern, backen Kuchen, veranstalten Feste, kümmern sich um pflegebedürftige Senioren. Superintendent Peter-Thomas Stuberg betonte in seiner Andacht, dass ehrenamtliche Arbeit einen langen Atem erfordere. „Sie schenken den Menschen in schwierigen Zeiten Trost, Orientierung, Zuversicht und Zeit.“

Vielleicht wäre Frank Henne bereits tot. Vielleicht hätte der 57-Jährige den komplizierten Eingriff auch knapp überlebt. Sicher aber ist: Ohne eine besondere Operation in der Gefäßchirurgie im Diakonie Klinikum Jung-Stilling mit einer über Nacht aus der Schweiz eingeflogenen Prothese, die eigentlich für einen anderen Menschen bestimmt war, würde es dem Siegener heute deutlich schlechter gehen. Und dabei fing die Geschichte so harmlos an.

Volles Haus im Hüttensaal der Siegerlandhalle ─ rund 200 Besucher kamen, um sich über das Thema „Darmgesundheit“ zu informieren. Dazu trafen sich gleich drei Experten, die bei der Kooperationsveranstaltung von Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen und AOK aufzeigten, wie der Darm das menschliche Wohlergehen beeinflusst und welche Lebensmittel seine Funktion fördern. Die Schirmherrschafft für den Vortragsabend übernahm die stellvertretende Landrätin Jutta Capito, die gemeinsam mit Regionaldirektor Dirk Schneider (AOK Nordwest) die Gäste begrüßte. Es moderierte Professor Dr. Joachim Labenz, Chefarzt der Medizinischen Klinik im Diakonie Klinikum Jung-Stilling.

Dank einer Spende von Krankenhaus-Förderverein und Sparkasse Siegen können sich Ärzte und Pflegekräfte im Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg über neue abschließbare Funktions- und Versorgungswagen im Wert von 9000 Euro freuen. Die bunten Helfer auf vier Rädern erleichtern den Pflegekräften ihren Stationsalltag und bieten praktischen Stauraum für zahlreiche medizinische Materialien, die sie während des Dienstes brauchen. Spritzen, sterile Instrumente, Schmerzmittel und vieles mehr sind mit den neuen Wagen gut sortiert und bei Bedarf schnell zur Hand. Wege werden verkürzt, Zeit eingespart und damit die Präsenz der Pflegenden am Patientenbett erhöht. Um dem Freudenberger Krankenhaus die Wagen zu ermöglichen, spendete der Förderverein 6000 Euro, die Sparkasse Siegen übernahm 3000 Euro. „Wir möchten dabei helfen, dass sowohl Patienten als auch Pflegekräfte entlastet werden“, sagten Marketingleiterin Tanja Herdlitschke und Pressesprecherin Stefanie Schierling von der Sparkasse Siegen.

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie aus Berlin hat ehemalige Mitarbeiter des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in der Siegener Martinikirche für ihre Verdienste mit dem Goldenen Kronenkreuz ausgezeichnet. Stellvertretend für viele, die über Jahrzehnte den Dienst am Menschen vorbildlich gelebt haben, durften sich Peter Bartholomäus aus Kirchen-Wehbach, Hans Günter Irle aus Siegen-Weidenau sowie Heinz-Otto Müller aus Netphen-Deuz über die Auszeichnung freuen. In seiner Festpredigt zum Abschluss der Woche der Diakonie mahnte Lilie vor schlechten Ratgebern und ermunterte, aufmerksam durch das Leben zu gehen. „Diakonie ist das Eintreten für das Recht des Schwächeren, ist von Liebe und Güte geleitetes Engagement. Sie richtet sich gegen Gier und Geltungsmacht“, betonte der Präsident. Denn: „Nur wer dem Menschen nahe kommt, kommt auch Gott nahe.“

Durch das menschliche Gehirn spazieren, sein Geschick als Operateur mit dem Endoskop beweisen, einen Rettungshubschrauber von innen sehen, eine Stent-Operation am Schweineherzen aus nächster Nähe beobachten – das alles und mehr war am Wochenende im Diakonie Klinikum Jung-Stilling möglich. Zu seinem 50. Geburtstag hatte das Krankenhaus zu einem großen Jung-Stilling-Tag in die Wichernstraße eingeladen. Gut 2000 Besucher nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Klinik zu werfen und eine Reise in die Geschichte des Ev. Jung-Stilling-Krankenhauses zu machen.

Die Krankenhaus-Cafeteria geschmackvoll dekoriert, auf den Tischen lag die 108-seitige Jubiläumsbroschüre aus: Beim Festakt anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Ev. Jung-Stilling-Krankenhauses an der Wichernstraße würdigten zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche und Mitarbeiterschaft die Einrichtung. Dabei wurde deutlich, dass das Gesundheitszentrum nicht nur eine medizinische sondern auch emotionale Bedeutung für den Kreis Siegen-Wittgenstein hat. Vorträge, Andachten und ein Film beleuchteten, wie sich das Haus entwickelt hat. Denn seinen Ursprung hat es auf dem Fischbacherberg, wo es 1947 eröffnet wurde. 1966 zog die Einrichtung in die Wichernstraße um, wo sie nun seit 50 Jahren Zuhause ist. Der Festakt mit anschließendem „Jung-Stilling-Tag“ wurde im Rahmen der Woche der Diakonie zelebriert. Für Musik sorgten Gitarrist Werner Hucks und Trompeter Martin Reuthner.

„Wenn bei einem Menschen eine Alkoholsucht vermutet wird, sollte nicht weggeschaut werden“, sagt Friedhelm Lucke. Der Diplom-Sozialarbeiter und Suchttherapeut der Suchtberatungsstelle der Diakonie in Südwestfalen erläuterte beim Siegener Forum Gesundheit ab wann Alkoholkonsum riskant ist, wie die Sucht am Arbeitsplatz auffällig wird und wie Kollegen und Arbeitgeber angemessen auf Betroffene reagieren können. Der Vortrag fand in der Cafeteria des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen statt.

Eigentlich ist das eine gute Nachricht: Die Zahl der Menschen, die noch Jahre mit ihrem Krebs leben, steigt. Für viele der betroffenen Tumorpatienten hat diese Entwicklung indes gravierende finanzielle Konsequenzen. Privatdozent Dr. Ulf Seifart, Chefarzt der Rehaklinik Haus Sonnenblick in Marburg, erforscht die sozialen und wirtschaftlichen Folgen einer Krebserkrankung und referierte dazu auf Einladung der beiden Siegener Chefärzte Dr. Volker Müller, Diakonie Klinikum Jung-Stilling, und Dr. Badrig Melekian, St. Marien-Krankenhaus, beim 6. Patientinnen-Tag des Brustzentrums Siegen-Olpe.

Der Theaternachmittag im Haus Obere Hengsbach war ein voller Erfolg: Kurze Dialoge von Loriot und anderen Autoren brachten die Zuschauer zum Lachen. Alle aufgeführten Sketche gefielen dem Publikum im Seniorenheim der Diakonischen Altenhilfe Siegerland.

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